Elliott Landy

USA

Als damals 26‐jähriger war Elliott Landy offizieller Fotograf des Woodstock‐Festivals (1969). Er widmet sich der Fotografie mit dem Ziel, sein ästhetisches Empfinden mit der Welt zu teilen. Im Aufruhr der 1960er Jahre fotografierte er die Märsche der Bürgerrechtsbewegung und die Friedensversammlungen. Die offiziellen Presseorgane zögern, diese Aufnahmen zu veröffentlichen, Landy schenkt daraufhin seine Bilder der Underground‐Presse von New York.

Sein Presseausweis gibt ihm nicht nur Zugang zu politischen Veranstaltungen und gesperrten Geländen sondern ermöglicht ihm einen persönlichen Zugang zu den neuen musikalischen Szenen der Hippie‐Kultur. Die Generation der 1960er Jahre will die Welt verändern und die Musiker gelten als die neuen Leader der Gesellschaft. Im Hinblick auf jene Epoche erzählt Landy: „Die Philosophie jener Zeit war es, im Sinne unsere tiefsten Wünsche und Sehnsüchte zu handeln und die Welt zu verbessern.“

In Elliott Landys Augen spiegeln die Woodstock‐Fotografien seine tiefen persönlichen Überzeugungen wider. Sie zeugen von einem Moment geteilten Bewusstseins, der für immer verbunden sein wird mit der befreienden Kraft der Musik. Der Künstler konnte unzählige Covers von namhaften Zeitschriften wie Rolling Stone, La Vie und Saturday Evening Post mitgestalten sowie die Covers einiger wichtiger Musikalben jener Epoche illustrieren.